Sophia & Marco – kirchliche Trauung und ein Hund

 

Die liebe Sophia lernte ich bereits an ihrem Junggesellenabschied kennen, den ich begleiten durfte. Damals starteten wir mit dem Binden von Blumenkränzen in einem süßen Blumenlädchen in Kahl, um von dort aus ins Grün zu gehen. Schon damals fühlte ich mich pudelwohl in der Runde und freute mich demnach schon riesig auf den großen Tag der beiden.

Im Mai wars dann soweit. Bei herrlichem Wetter und hohen Temperaturen startete ich mit dem getting ready bei Sophia&Marco zuhause. Ein übrigens sehr liebevoll eingerichtetes Zuhause mit viel Holz, hellen Farben und einem absolut liebenswürdigen Hund, der mich freudig mit einer Decke im Maul begrüßte. Sophia, Marco, ihr wisst: wenn ein Zimmer frei wird … ;)

Beim getting ready war nicht nur die Trauzeugin mit vor Ort, sondern auch Mama, Papa, Oma. Als es ans Kleid anziehen ging, musste ich das ein oder andere Mal rüber zu ihr schielen. Da stand sie, während sich die Enkelin langsam in eine Braut verwandelte und man konnte ihr ansehen, wie unglaublich glücklich sie darüber war, an diesem wundervollen Moment mit dabei sein zu dürfen. Gerade das liebe ich am getting ready so sehr. Es ist nicht nur das Inszenieren von hübschen Accessoires oder das Festhalten des Stylings. Eher sind es die kleinen Momente, die eigentlich unentdeckt bleiben, weil sie so flüchtig sind. Der Papa, der am Türrahmen lehnt und sich gar nicht recht traut, seine zerbrechliche Braut-Tochter zu berühren und sich heimlich über die Augen wischt. Die Mama, die aufgescheucht wie ein Huhn am Sohnemann zuppelt, mit stolzgeschwellter Brust noch den letzten Fussel vom Kragen kehrt. Im Nachhinein betrachtet eigentlich mit die wichtigsten Momente des Tages. Wenn ihr euch also für ein getting ready entscheidet, entscheidet ihr euch auf jeden Fall richtig.

Der first look fand an einer süßen Kapelle mitten im Wald statt. Natürlich durfte der vierbeinige Freund der beiden nicht fehlen.

In der Kirche angekommen fiel mir auf, wie lange es her ist, dass ich eine kirchliche Trauung begleitet habe. Der Trend scheint zur freien Trauung zu gehen. Und wieder einmal wurde mir klar, dass eine kirchliche Trauung, gespickt mit Musikeinlage, doch einen ganz eigenen Zauber hat. Es flossen so einige Tränen und die Worte blieben vor Aufregung im Hals stecken, als es an den Trauspruch ging. ich bin sicher, dass die beiden sich immer gern zurückerinnen werden.

Ich möchte euch jetzt nicht weiter mit Worten zuschütten. Genießt die Bilder <3

Michaela

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